In meinem Beitrag gestern ging unter anderem um die Befriedigung von Bedürfnissen. Passend dazu habe ich ein Video gefunden mit dem Beispiel einer Kommunikation, in der zielorientiert mit großem Einsatz das gewünschte Ergebnis angestrebt wird . Ob dieser Weg der geschickteste ist, lasse ich mal dahingestellt. Jedenfalls gibt es am Ende noch etwas zum Schmunzeln.
So, nun mal Butter bei die Fische wie wir Norddeutschen gerne sagen. Ich habe mit diesem Blog angefangen, um das Thema Ziele im Rahmen der Persönlichkeitsentwicklung zu erkunden. Also wird es jetzt, ein paar Wochen nach dem Start des Blogs, Zeit zu klären …
Was ist ein Ziel?
Ganz knapp formuliert definiere ich ein Ziel folgendermaßen:
Ein persönliches Ziel ist ein vorgestelltes Ergebnis, das zu verwirklichen ich mich entschieden habe.
Das herausragendste Merkmal eines Zieles ist, dass ich es noch nicht erreicht habe. Ich konzentriere ich mich auf etwas was jetzt (noch) nicht da ist. Es ist nur in meiner Vorstellung vorhanden.
Ein Traum ist auch nur in meiner Vorstellung existent und ein Bedürfnis lässt mich nach etwas streben, was im Moment noch nicht da ist. Sind Bedürfnis, Traum und Ziel alles Worte für dieselbe Sache? Den ganzen Beitrag lesen…
Eine Website mit großen Mengen an wirklich gehaltvollen Inhalten rund um das Thema Psychologie ist Werner Stangls Arbeitsblätter.
Ausgehend von den seit 1975 gesammelten einigen hundert Arbeitsblättern zu den Lehrveranstaltungen des Psychologen Werner Stangel wuchs der Bestand seit der Veröffentlichung 1996 im Internet beständig weiter auf über 3500 Seiten. Das Herausragende dieses Angebots ist nicht nur sein Umfang, sondern auch die Seriösität der Informationen.
Darüber hinaus gibt es fünf psychologische Tests, die direkt auf der Seite durchgeführt werden können und mehr hergeben als der Schnelltest in der letzten Fernsehzeitung .
Seit 2004 führt Werner Stangel auch einen Arbeitsblätter Blog und 2005 ist ein Forum zum Austausch der Arbeitsblattbesucher hinzugekommen. Während im Blog durchaus interessante Beiträge zu finden sind, ist die Diskussionsfreude im Forum mit nur 33 Beiträgen nach über einem Jahr eher als gehemmt zu bezeichnen .
Ehe jemand nachfragt: das Musikstück im Hintergrund ist “All the Same” von den Sick Puppies und kann hier kostenlos heruntergeladen werden.
Wer mehr über Juan Mann und seine ungewöhnliche Kampagne wissen will, findet alle Infos auf der offiziellen Website: Official Home of the Free Hugs Campaign (engl.)
Mittlerweile hat auch Erich J. Lejeune einer der deutschen Motivationspäpste (nach eigenen Angaben Deutschlands Motivator Nr.1) das Bloggen für sich entdeckt. Im motivations blog kann man seit Juli 2006 regelmäßig Beiträge zu medienwirksamen Themen lesen.
Wer wie ich hofft interessantes und kurzweiliges zur Motivation serviert zu bekommen wird enttäuscht. Den ganzen Beitrag lesen…
Bereits drei Tage später ist ein unglaublicher Ansturm auf die Foren zu verzeichnen. In diesem Moment (12 Tage nach Eröffnung) gibt es 1.033 Threads, 10.684 Beiträge und 1.706 Mitglieder.
Wer der englischen Sprache mächtig ist, wird hier sicher eine Menge an nützlichen Informationen und Diskussionsmöglichkeiten finden können.
Ich finde es immer wieder erstaunlich was man alles so im Internet entdecken kann. Ich google nach “Träume verwirklichen”, um nach interessanten Seiten oder Informationen zu forschen. Als zweiten Link (nach dem bekannten Simplify your Life) erhalte ich die Seite Träume verwirklichen.
Als Überschrift prangt mir sofort “Manifestiere das Leben Deiner Träume mit EFT” entgegen. Brav lese ich erstmal möglichst unbefangen was dort geschrieben wird. Nach einer längeren Einleitung, die mich mit einem überschwenglichen Optimismus etwas skeptisch macht (es ist natürlich wieder mal DIE Methode um Träume und Ziele zu verwirklichen) stolpere ich über folgenden Satz:
„Wer bin ich schon, um mir einzubilden, ich könnte dies oder jenes erreichen/tun/haben?“ Dieser Gedanke – und die ergänzenden Gefühle und Assoziationen, die ihn begleiten – ist erst mal das Erste, was wir beklopfen müssen.
Ich finde systemische Betrachtungsweisen einer Situation meist etwas anspruchsvoller, dafür umso anregender und interessanter. In dem Blog des Carl Auer Verlags habe ich aktuell drei Artikel von Martin Hafen zum Thema Drogenverbot gefunden:
Nun das Verbot von Drogen soll “offiziell” eigentlich dafür sorgen, dass Menschen vor körperlichen, psychischen und sozialen Schäden geschützt werden. Man könnte das auch als ein Ziel betrachten (es soll den Menschen gut gehen), dass immer noch mit Hilfe des Drogenverbotes erreichen will, obwohl diese Strategie bisher erfolglos war.
Wie kommt es also dazu, dass an dieser Strategie festgehalten wird?
Was hindert die Menschen daran zielorientiert andere Möglichkeiten auszuprobieren?